Posts tagged ‘Altglas’

August 25, 2012

Ein INNwerk für den Garten


Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen zog’s den INNwerkler nach dem Ausflug an den Badesee nicht ins kühle Haus zum Basteln – nein, in Mamas Garten wurde gewerkelt! Denn schon länger spukt mir die Idee der hängenden Flaschengärten, die wir vor einiger Zeit bei Pinterest entdeckt haben, im Kopf herum. –> http://pinterest.com/pin/221380137903311197/

 
Aber, wie bekommt man den Boden aus der Flasche?

Gottschalks „Wetten, dass…?“ hat inzwischen zwar das Zeitliche gesegnet, eine Wette aus Kindertagen ist mir aber noch im Gedächtnis: Kandidat X aus Y wollte mit Hilfe eines großen Nagels und ordentlichem Schütteln aus einer bestimmten Anzahl Bierflaschen die Böden entfernen. Ob die Wette damals gewonnen oder verloren wurde ist mir entfallen, einige Böden mussten aber auf jeden Fall ihr Leben lassen.

In diesem Sinne: Nagel rein, Daumen oben drauf und „Shake that thing!“.  XL-Shades schützen die Augen vor Glassplittern, außerdem schüttele ich auf Gras statt auf Teer, der rausfliegende Flaschenboden soll ja nicht zerschellen.  Und siehe da, nach kurzem Schütteln fliegt er.  Fernsehen bildet manchmal eben doch.

 
Und die Pflanze soll da drin kopfüber halten?!

Diese Frage ernte ich als erstes, als ich meinen Mitmenschen begeistert von den Flaschengärten berichte. In INNwerklerscher „Learning by doing“-Manier probiere ich es einfach aus:  Erst schleife ich noch schnell die scharfe Bruchstelle mit Schleifpapier ab, ich will mich ja nicht schneiden. Dann wird Erde fest in die Flasche gestopft, ein rosa blühendes Gewächs aus Mamas Garten eingepflanzt, und siehe da – es hält! Die Erfahrung wird zeigen, wie lange, aber Wurzeln halten sich ja auch an Töpfen fest, deshalb stehen die Chancen gut. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt die Bepflanzung vor dem Aufhängen ein Weilchen auf den Kopf, damit sich die Erde setzt.

Nun noch eine Schnur um den Hals der Flasche legen und am anvisierten Platz aufhängen… und die ganz persönliche „Wette gewonnen“- Melodie erklingt 🙂

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August 4, 2012

Du Flasche!


Dabei sollte Flasche doch eigentlich gar kein Schimpfwort sein, bei den schönen Dingen, die man aus ihnen zaubern kann…

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Juli 26, 2012

Alles was du kannst, das kann ich viel besser!


… Ja, ich kann alles viel besser als DU!

Das habe ich mir gedacht, als wir von Berlins urban gardening berichtet haben.

Was Berlin kann, kann Passau viel besser.

Du bist Student, hast keinen Garten, ja noch nicht mal einen Balkon, um dein eigenes do-it-yourself-Salatbeet anzupflanzen?

Auch kein Problem…

Warum nutzt du nicht einfach deine Fensterbank, um dort in einem Blumenkasten Salat anzupflanzen. Den Samen dafür gibt es für wenige Cent in vielen Geschäften zu kaufen und das grüne Beet vor deinem Fenster zaubert gleich einen Farbklecks in den ach so grauen Sommer 2012…Und wenn sich dann die Pflänzchen zu sehr auf die Pelle rücken, kannst du sie vereinzeln und deinen Salatkopf heran züchten. 

Keine kleinen Blumentöpfe?

Auch kein Problem. Bei INNwerks urban gardening sind wir nämlich einfach so kreativ und verwenden „Müll“ – ganz im Sinne des Upcyclings: Beispielsweise eigenen sich die Dosen vom letzten Abendbrot mit Erbsen/Möhren-Gemüse ganz prima als Mini-Blumentopf. Oder spül doch einfach die Gläser aus, die du sonst ins Altglas bringen müsstet (was du eh schon die ganze Zeit vor dir her schiebst).

Viel Spaß bei der Gartenarbeit 🙂

Hast du noch andere Ideen? Was pflanzt du in deinem Passauer Stadt-Garten an?

Das INNwerk-Team freut sich auf DEINE Kommentare.

Juli 23, 2012

Bring dein Altglas zum Leuchten!


Wir alle kennen das. In unseren (Studenten-)WGs sammelt sich das Altglas. Die Türme die dabei entstehen sind waghalsiger als so mancher Jengaturm. Euch ist doch dieses Spiel mit den vielen Bauklötzen ein Begriff? Falls nicht: et voilà! Rebecca in action.

Sobald der Turm einstürzt kann ich mir den Schrei nie verkneifen. Der wiederum erschreckt alle anderen mehr als die Tatsache, dass der Turm nun doch zu Fall gebracht wurde  :::… ::::: …… ::::: …. :: …. ::::::::: ….

Aber zurück zum Altglas. Wir stapeln also aus dem Glas, das wir gerade für die Tomatensoße geleert haben, kunstvolle Gebilde. Noch ein Glas geht immer!

Bevor ihr eure Mitbewohner mit eurem Schrei aus dem Schlaf, im Moment wohl eher aus den Büchern jagt, weil ihr die Statik des Turmes doch falsch berechnet hattet,  macht doch lieber daraus……

…… Tataaa: Windlichter. Dazu braucht ihr nur euren Lieblingsnagellack. Ok, falls euch der zu schade ist dürft ihr auch eine andere Farbe verwenden und dann wird kräftig drauf los gepinselt. Und das tolle ist, ihr könnt dabei nichts verpatzen und über den Nagel hinaus malen, denn das Glas ist allemal größer als euer Nagel 😉 Zum Schluss noch, falls euer Kunstwerk hängen und nicht stehen soll, aus Draht einen Bügel als Aufhänger drum rum wickeln. Fertig ist das Windlicht für euren Balkon.

Das Altglas bekommt ihr für lau beim Öffnen der nächsten Pesto oder was auch immer euer Magen begehrt. Nagellack haben wir Mädels ja eh zu Hause. Jungs fragen ihre Mitbewohnerinnen, Freundinnen oder wer euch sonst noch so einfällt 🙂 Den Draht bekommt ihr entweder vom Mitbewohner oder im Fachhandel.

 

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Juni 24, 2012

Es schneit?!


Nein, es schneit nicht, denn es ist Ende Juni.

Was mir das entgegen kommt, als ich in unserer alten Wohnung die Schränke ausräume, ist Mehl!

Wie immer ist die Papiertüte undicht oder gerissen und so verteilt sich der Inhalt bis in die letzte Ecke. Toll!

Der Zucker scheint keine eigene Meinung zu haben und tut es dem Mehl gleich.

Jetzt reichts!

In INNwerk-Manier ist schnell eine Lösung gefunden.

Warum nutzt ihr nicht einfach alte Gläser oder Dosen, um den beiden Backutensilien ein neues, sicheres Zuhause zu verleihen?

Mir kommt beispielsweise eine Cappuchino-Dose genau recht, deren Inhalt leider im letzten Jahr abgelaufen ist (Ein Umzug bringt einiges ans Tageslicht. Aber wie soll man das auch finden, wenn es ganz hinten im Regal steht?!). Die Dose gründlich reinigen, trocknen lassen und dann den Zucker einfüllen. Die Hülle könnt ihr dann ganz nach euren eigenen Vorstellungen bekleben, bemalen oder für die Pragmatiker unter euch einfach mit einem weißen Blatt bekleben und “ Zucker“ drauf schreiben. Fertig.

Mein Tee wohnt nun in einem ausgewaschenen Marmeladenglas und das Mehl nennt nun eine „Kaba“-Dose sein Zuhause. Auch meine Gewürze fühlen sich im Altglas pudelwohl. So ist alles gut verstaut und die Küche in der neuen Wohnung übersichtlich eingeräumt.

Da fühlt man sich doch gleich viel wohler…