Archive for ‘Stilwerk’

Februar 17, 2013

Wer rastet, der rostet…


Wer rastet der rostet… Und so erging es auch meiner Reibe, wie ich feststellen musste, als ich sie aus dem hintersten Eck unseres Küchenschranks kramte. Doch wer denkt, dass dieses aufreibende und teilweise auch kratzbürstige kleine Ding den Weg in den Mülleimer gefunden hat, der irrt…

Gut gesäubert eignete sie sich zwar trotzdem nicht mehr dafür, Gurken oder Karotten zu beglücken, aber nach einem Locationwechsel von der Küche in mein Zimmer bietet sie nun eine prima Möglichkeit, meine Ohrringe aufzuhängen…

An alle mit zwei linken Händen, die bei unseren anderen Basteltipps verzweifelt dreinschauen:  Das schafft auch ihr! 😉SAM_6738

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Februar 11, 2013

Omi + Karneval = eine Romanze


Ballons

Der Fasching neigt sich dem Ende zu, der Valentinstag steht vor der Tür. Wenn euch der kommerzielle Hype um den Tag der Liebe genau wie uns zuwider ist, so haben wir eine besonders liebevolle Idee für euch: überrascht eure Liebste oder euren Liebsten mit einem liebevoll bereiteten Frühstück zu zweit! Die romantische Tischdeko hierfür könnt ihr ganz einfach selbst machen.

Schnappt euch einfach die vom Karneval übrig gebliebenen Luftballons, Omis alte Spitzen- oder Klöppeldeckchen, Tapetenkleister, und los geht der Spaß: etwas Kleister anrühren, Luftballons aufblasen, Deckchen darauf platzieren, dick einkleistern und das Ganze am besten über Nacht trocknen lassen.

MonCherie

Dann einfach die Luftballons zerstechen – et voilà – schon habt ihr wunderbar romantische Körbchen für Brötchen, Süßigkeiten und vieles mehr…

Breznliebe

Februar 3, 2013

I fell in love with Origami…


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Ein Blatt Papier, eine Faltanleitung, weder 2 linke Hände noch große Bastelerfahrung – mehr braucht es für diese Kostbarkeiten nicht!

Dezember 16, 2012

Am Weihnachtsbaume


Weihnachtsdeko

Immer kleiner werdende Kreise aus dickem Filz ausschneiden, mit dem Locher ein Loch in die Mitte stanzen, die guten Teile mit einem (vorher bemalten) Holzstäbchen aufspießen und zur Krönung schließlich die Spitze mit zwei Sternchen (denn den Stern soll man ja schließlich von beiden Seiten sehen können) verzieren.

Nun noch ein paar stilisierte Christbaumkugeln anbringen (das sind die Punkte ;)) und dem Baum einen Fuß verschaffen (ein Brettchen mit Loch) – auf diese beiden Schritte könnt ihr aber auch verzichten, denn der Baum sieht auch ohne die Punkte wunderbar aus, und ohne Fuß kann man ihn einfach in einen mit Erde oder auch mit Dekosand befüllten Blumentopf stecken. Voilà!

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August 30, 2012

Namaste


Yoga entspannt.  Ja genau. Das denke ich auch immer auf dem Weg zur Yogastunde. Mit Yogamatte als Sperrgut im Jutebeutel, oder auf dem Gepäckträger des Fahrrads. Nachdem ich dann drei Mal den Verkehr zum Erliegen gebracht habe und total abgehetzt ankomme. Naja, ganz so dramatisch ist es vielleicht doch nicht, aber schon seit Langem ist klar: für den Transport der Yogamatte muss eine bequemere Lösung her. Doch bekanntlich gibt`s die perfekte Lösung oft nicht auf Knofpdruck und so manche Problemchen verliert man schnell wieder aus den Augen. Gut Ding will eben Weile haben.

Zwei Semester später kam mir heute jedoch ganz plötzlich und unerwartet die Erleuchtung beim Zerschneiden eines T-Shirts aus Jersey, das ein geflochtenes Armband werden sollte. lkjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjj

Ein Trageriemen, so dass man die Matte umhängen kann, lässt sich ganz einfach herstellen, indem die Ärmel des Shirts längs abgeschnitten werden und diese der Matte einfach „angezogen“ werden. Zuletzt noch die beiden losen Enden auf der gewünschten Tragehöhe zusammenknoten.

Am besten hält es, wenn die Ärmelweite ungefähr dem Durchmesser der zusammengerollten Matte entspricht oder etwas kleiner ist. Daneben sorgt das Material der Yogamatte für Rutschfestigkeit. Genial einfach , weil Jerseystoff dehnbar ist und nicht franst, so dass er nicht einmal gesäumt werden muss. Das geflochtene Band aus dem T-Shirt kann dann als Armband, Haargummi oder als Gummi für die Matte verwendet werden.

Schön, praktisch, wunderbar.

Viel Spaß beim Yogaüben!

August 25, 2012

Ein INNwerk für den Garten


Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen zog’s den INNwerkler nach dem Ausflug an den Badesee nicht ins kühle Haus zum Basteln – nein, in Mamas Garten wurde gewerkelt! Denn schon länger spukt mir die Idee der hängenden Flaschengärten, die wir vor einiger Zeit bei Pinterest entdeckt haben, im Kopf herum. –> http://pinterest.com/pin/221380137903311197/

 
Aber, wie bekommt man den Boden aus der Flasche?

Gottschalks „Wetten, dass…?“ hat inzwischen zwar das Zeitliche gesegnet, eine Wette aus Kindertagen ist mir aber noch im Gedächtnis: Kandidat X aus Y wollte mit Hilfe eines großen Nagels und ordentlichem Schütteln aus einer bestimmten Anzahl Bierflaschen die Böden entfernen. Ob die Wette damals gewonnen oder verloren wurde ist mir entfallen, einige Böden mussten aber auf jeden Fall ihr Leben lassen.

In diesem Sinne: Nagel rein, Daumen oben drauf und „Shake that thing!“.  XL-Shades schützen die Augen vor Glassplittern, außerdem schüttele ich auf Gras statt auf Teer, der rausfliegende Flaschenboden soll ja nicht zerschellen.  Und siehe da, nach kurzem Schütteln fliegt er.  Fernsehen bildet manchmal eben doch.

 
Und die Pflanze soll da drin kopfüber halten?!

Diese Frage ernte ich als erstes, als ich meinen Mitmenschen begeistert von den Flaschengärten berichte. In INNwerklerscher „Learning by doing“-Manier probiere ich es einfach aus:  Erst schleife ich noch schnell die scharfe Bruchstelle mit Schleifpapier ab, ich will mich ja nicht schneiden. Dann wird Erde fest in die Flasche gestopft, ein rosa blühendes Gewächs aus Mamas Garten eingepflanzt, und siehe da – es hält! Die Erfahrung wird zeigen, wie lange, aber Wurzeln halten sich ja auch an Töpfen fest, deshalb stehen die Chancen gut. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt die Bepflanzung vor dem Aufhängen ein Weilchen auf den Kopf, damit sich die Erde setzt.

Nun noch eine Schnur um den Hals der Flasche legen und am anvisierten Platz aufhängen… und die ganz persönliche „Wette gewonnen“- Melodie erklingt 🙂

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August 16, 2012

Nette Serviette II


Konservendose mit Servietten beklebt… unser Objekt der Beklebebegierde diesmal: Konservendosen. Einfach gut ausspülen, mit weißer Acrylfarbe grundieren und dann mit Lieblingsserviette und Serviettenlack und -leim verschönern. Ergibt wunderschöne, individuelle und preisgünstige Stiftebecher, aber auch Küchenutensilien, Pinsel usw.  können so prima verstaut werden.

Konservendose mit Servietten beklebt

Serviettenlack- und leim (ab ca. 6 €), Servietten (ab ca. 2,50 €) aus dem Bastelshop oder der Drogerie, leere Konservendosen (ab ca. 0,40 €)

August 7, 2012

Nasenfahrrad sucht Garage?


INNwerk hilft. Den Tipp eines Facebook-Fans haben wir uns zu Herzen genommen und aus einer leeren Duschgelverpackung dieses futuristische Brillenetui kreiert!

Klingt alles ganz simpel. Tragischerweise mussten jedoch mehrere heldenhafte Verpackungen von Shampoo, Bodylotion und Freunden als Märtyrer enden bis es endlich geklappt hat.

So funktioniert`s:

Schritt 1: den Deckel der Verpackung, die die passende Größe zur Brille haben sollte, abschrauben. Schritt 2: den Schraubverschluss mit einer kleinen Säge absägen. Schritt 3: mit einem Cutter den Rand in vier Richtungen zunächst ein- und dann ringsherum vorsichtig abschneiden, so dass eine Öffnung für die Brille entsteht. Wichtig ist, dass ein Rand in der Breite bleibt, so dass der Deckel auch ohne Schraubverschluss hält, bei uns etwa 5mm. Etwas tricky, aber machbar!

Besonders Waghalsige überspringen Schritt 3 und sägen das Garagentor gleich auf einer Höhe von etwa 5mm aus. Die möglichen Folgen wurden bereits erläutert.

Schritt 4: den Rand unbedingt abschmirgeln, damit das Fahrrad beim Einparken keine Kratzer bekommt. Schritt5: Der Deckel der Verpackung kann nun entweder ganz einfach mit doppelseitigem Klebeband befestigt werden oder mit Klett. So kann man das Garagentor immer gut öffnen und schließen.

Und fertig ist die neue Bleibe!

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August 1, 2012

Einfach – Genial!


Liebe Leser, heute erlebt ihr wieder INNwerk-Philosophie vom Feinsten.

Aus alt mach neu, aus Müll mach nützlich, aus leerer Studentenwohnung mach wundervoller Wohlfühltempel und das ganze bitte ganz EINFACH und GÜNSTIG!

Könnt ihr haben!

Regale sind oft sehr teuer und einen Baumarkt gibt es auch nicht in der Nähe – dafür aber Supermärkte. 

Wir haben uns einfach eine leere Holzkiste, in der zuvor Salat oder Kohl aufbewahrt wurde, aus dem Norma beim Bahnhof geholt (beim REWE sind mir die noch nicht aufgefallen, aber vielleicht auch da?!) und haben diese an die Wand genagelt- Ohne Winkel und nur mit vielen Nägeln hält das zwar keine 100 Kochbücher aus, aber es bietet einen tollen Platz für die Küchenkräuter… und diese Kisten sind eh soo rustikal, dass ein krummer Nagel gar nicht auffällt!

Oder fragt doch mal bei euren Obst- und Gemüsehändler des Vertrauens nach, ob er so eine Kiste von seiner letzten Orangenlieferung für euch übrig hat? Ich hatte im Aran dieses Glück…

Im Flur oder in eurem Zimmer bieten solche Regale außerdem eine super Möglichkeit, um z.B. Fotos oder andere Lieblingsstücke in Szene zu setzen… eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Genießt den Sommer und viel Spaß beim INNwerkeln

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Juli 10, 2012

Lernst Du noch oder bürokettelst Du schon?


Die Prüfungszeit hat begonnen… In der Zentralbib fließt uns der Schweiß herunter. Denn die Klimaanlage läuft zwar auf Hochtouren aber schafft es nicht unter 27 °C zu kühlen!!! Da bleiben wir zum Lernen dann doch lieber zu Hause in unserem kühlen Zimmer (das wenigsten nur 25 °C warm ist). Das W-Lan ist ausgeschalten, damit uns Facebook nicht vom Lernen abhällt. Alles ist verräumt und verstaut. Nur für’s Lernen relavante Utensilien befinden sich noch in Griffweite. Es kann uns also nichts mehr ablenken…. Auf Los geht’s los. Wir starten mit Folie 1 von 1389 Folien.

Von wegen. Falsch gedacht, ein INNwerkler lässt sich nicht so schnell von seiner wahren Mission abbringen. Die Büroklammern lächeln uns schon die ganze Zeit so frech an. Und was dabei herauskommt ist diese Bürokette. Wir freuen uns angesichts der bunten Farben wie Schnitzel. Und schießen gleich noch ein paar Fotos.

Jetzt reicht es aber mit Spielen. Mit einem Lächeln und einer Kette um den Hals setzen wir uns zurück an den Schreibtisch. Und beginnen aufs Neue bei Folie 1 😉