Eine kleine In(n)spiration zum Thema Masking Tapes. Und was zaubert ihr so mit den schönen Bändern?
…liebevolle Kreationen für`s studentische Wohnen!
Wer rastet der rostet… Und so erging es auch meiner Reibe, wie ich feststellen musste, als ich sie aus dem hintersten Eck unseres Küchenschranks kramte. Doch wer denkt, dass dieses aufreibende und teilweise auch kratzbürstige kleine Ding den Weg in den Mülleimer gefunden hat, der irrt…
Gut gesäubert eignete sie sich zwar trotzdem nicht mehr dafür, Gurken oder Karotten zu beglücken, aber nach einem Locationwechsel von der Küche in mein Zimmer bietet sie nun eine prima Möglichkeit, meine Ohrringe aufzuhängen…
An alle mit zwei linken Händen, die bei unseren anderen Basteltipps verzweifelt dreinschauen: Das schafft auch ihr!

Der Fasching neigt sich dem Ende zu, der Valentinstag steht vor der Tür. Wenn euch der kommerzielle Hype um den Tag der Liebe genau wie uns zuwider ist, so haben wir eine besonders liebevolle Idee für euch: überrascht eure Liebste oder euren Liebsten mit einem liebevoll bereiteten Frühstück zu zweit! Die romantische Tischdeko hierfür könnt ihr ganz einfach selbst machen.
Schnappt euch einfach die vom Karneval übrig gebliebenen Luftballons, Omis alte Spitzen- oder Klöppeldeckchen, Tapetenkleister, und los geht der Spaß: etwas Kleister anrühren, Luftballons aufblasen, Deckchen darauf platzieren, dick einkleistern und das Ganze am besten über Nacht trocknen lassen.
Dann einfach die Luftballons zerstechen – et voilà – schon habt ihr wunderbar romantische Körbchen für Brötchen, Süßigkeiten und vieles mehr…
Immer kleiner werdende Kreise aus dickem Filz ausschneiden, mit dem Locher ein Loch in die Mitte stanzen, die guten Teile mit einem (vorher bemalten) Holzstäbchen aufspießen und zur Krönung schließlich die Spitze mit zwei Sternchen (denn den Stern soll man ja schließlich von beiden Seiten sehen können) verzieren.
Nun noch ein paar stilisierte Christbaumkugeln anbringen (das sind die Punkte
) und dem Baum einen Fuß verschaffen (ein Brettchen mit Loch) – auf diese beiden Schritte könnt ihr aber auch verzichten, denn der Baum sieht auch ohne die Punkte wunderbar aus, und ohne Fuß kann man ihn einfach in einen mit Erde oder auch mit Dekosand befüllten Blumentopf stecken. Voilà!
Aus Schaufensterdeko, hier in Form eines Blattes, wird ein Esstisch: ein etwas dickeres Brett, auf dieselbe Form des Blattes zugesägt, verleiht Stabilität, vier fix angeschraubte Holzfüße sorgen dafür, dass aus dem Blatt ein Tisch entsteht. Ob die Kreation nun als Ess-, Schreib- oder Couchtisch dient… der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.
Besteckkasten, Klappe die Zweite! Plastikflaschen aufschneiden und scharfe Kanten abkleben… falls dein Besteck zu lang für die Tetrapak-Variante ist (http://innwerk.wordpress.com/2012/06/28/innwerk-hilft)!
Keinen Behälter für deine Stifte? Und der letzte Besuch beim Leergutautomaten liegt schon einige Zeit zurück? Einfach eine Plastikflasche abschneiden und ein dekoratives Stück Papier darum herum kleben (z.B. eine Seite aus dem IKEA-Katalog, mit lauter Büroutensilien drauf
)
Wetten, dass auf den ersten Blick keiner bemerken wird, dass die Stifte in einer alten Plastikflasche stecken?
Der Kopf meines Vormieters hat seine Spuren an der Wand hinter dem Bett hinterlassen. Nein, er starb an dieser Wand keines unnatürlichen Todes, warum denn immer gleich so brutal? Spuren eines Kopfes können auch subtilerer Art sein, nämlich in Form von dunklen Flecken (zu viel Haargel, -spray oder was auch immer sei dank). An so eine Wand will man sich abends zum gemütlichen Fernsehen nur ungern lehnen. Streichen kommt nicht in Frage, zu aufwendig. Und Poster auf Fußhöhe? Ungewöhnlich, aber möglich. Nur, bis ich schöne Poster finde, steht wahrscheinlich bereits wieder mein Auszug an.
Die Idee à la “Aus den Augen, aus dem Sinn” ist aber gar nicht so schlecht… nur mit schönem Stoff anstatt mit Postern! Schöne Stoffe gibt es (und habe ich) en masse, und zudem lässt sich die textile Schönheit recht einfach an die Wand nageln. Gesagt, getan.
Unschlüssig, welchen Stoff du nehmen sollst? Bei schlichter Bettwäsche wäre doch ein Stoff mit Muster schön! Wenn die Bettwäsche hingegen schon an sich sehr bunt ist, empfiehlt sich eher ein einfarbiger Stoff. Wir wollen ja schließlich nicht, dass du vor lauter Muster nachts psychedelische Albträume bekommst.
Nur Stoffreste im Haus anstatt mehrere Meter am Stück? Reste, die farblich völlig aus der Reihe tanzen, dürfen leider nicht mitmachen, die übrigen kannst du aber in Streifen derselben Größe schneiden und diese an die Wand nageln. Das wirkt zwar lebendiger als die Variante aus einem Stück, aber dank der einheitlichen Größe herrscht trotz Mustermix Ruhe. In meinem Fall hab ich mich zweier Stoffe in schwarz-weiß bedient, et voilà!
Yoga entspannt. Ja genau. Das denke ich auch immer auf dem Weg zur Yogastunde. Mit Yogamatte als Sperrgut im Jutebeutel, oder auf dem Gepäckträger des Fahrrads. Nachdem ich dann drei Mal den Verkehr zum Erliegen gebracht habe und total abgehetzt ankomme. Naja, ganz so dramatisch ist es vielleicht doch nicht, aber schon seit Langem ist klar: für den Transport der Yogamatte muss eine bequemere Lösung her. Doch bekanntlich gibt`s die perfekte Lösung oft nicht auf Knofpdruck und so manche Problemchen verliert man schnell wieder aus den Augen. Gut Ding will eben Weile haben.
Zwei Semester später kam mir heute jedoch ganz plötzlich und unerwartet die Erleuchtung beim Zerschneiden eines T-Shirts aus Jersey, das ein geflochtenes Armband werden sollte. lkjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjj
Ein Trageriemen, so dass man die Matte umhängen kann, lässt sich ganz einfach herstellen, indem die Ärmel des
Shirts längs abgeschnitten werden und diese der Matte einfach “angezogen” werden. Zuletzt noch die beiden losen Enden auf der gewünschten Tragehöhe zusammenknoten.
Am besten hält es, w
enn die Ärmelweite ungefähr dem Durchmesser der zusammengerollten Matte entspricht oder etwas kleiner ist. Daneben sorgt das Material der Yogamatte für Rutschfestigkeit. Genial einfach , weil Jerseystoff dehnbar ist und nicht franst, so dass er nicht einmal gesäumt werden muss. Das geflochtene Band aus dem T-Shirt kann dann als Armband, Haargummi oder als Gummi für die Matte verwendet werden.
Schön, praktisch, wunderbar.